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Tierische Helfer
Von Elisabeth Mack

Tierische Helfer

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Therapiebegleithunde in Österreich: Ein Vorbild an Einheitlichkeit und Qualität

In einer Welt, in der die unterstützende Wirkung von Tieren in der Therapie immer mehr Anerkennung findet, sticht Österreich mit einer besonders vorbildlichen Regelung hervor: Therapiebegleithunde sind hierzulande einheitlich geregelt.

Während in anderen Ländern die Standards und Qualifikationen für Therapiebegleithunde variieren können, setzt Österreich auf klare und verbindliche Kriterien. Dies gewährleistet nicht nur die hohe Qualität der eingesetzten Hunde, sondern auch den Schutz und das Wohlbefinden der Klient:innen. Der Weg zum zertifizierten Therapiebegleithund in Österreich ist klar definiert und anspruchsvoll.

Er erfordert zwei entscheidende Schritte:

1. Grundausbildung bei einer akkreditierten Ausbildungsstätte: Bevor ein Hund überhaupt in die Nähe einer therapeutischen Umgebung kommt, muss er eine umfassende Grundausbildung an einer staatlich anerkannten Ausbildungsstätte absolvieren. Diese Ausbildung legt den Grundstein für die spätere Arbeit und beinhaltet unter anderem: • Gehorsam und Leinenführigkeit: Ein zuverlässiges Verhalten in allen Situationen ist unerlässlich. • Sozialverträglichkeit: Der Hund muss sich gegenüber Menschen und anderen Tieren freundlich und sicher zeigen. • Stresstoleranz: In therapeutischen Settings können ungewohnte Situationen auftreten, denen der Hund gelassen begegnen muss. • Erste Hilfe am Hund: Auch der/die zukünftige Hundeführer:in wird in wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult.

2. Staatliche Zertifizierung durch das Messerli-Institut: Die Grundausbildung allein reicht in Österreich nicht aus. Um den offiziellen Titel "Therapiebegleithund" tragen zu dürfen, ist zusätzlich eine staatliche Zertifizierung durch das renommierte Messerli-Institut an der Veterinärmedizinischen Universität Wien notwendig. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass sowohl der Hund als auch der/die Hundeführer:in die hohen Anforderungen für den Einsatz in therapeutischen Kontexten erfüllen. Die Prüfung umfasst in der Regel sowohl theoretische als auch praktische Elemente und bewertet die Kompetenzen des Teams in verschiedenen relevanten Bereichen.

Intensive Vorbereitung auf die Zertifizierung: Auch wir legen größten Wert auf eine fundierte Ausbildung. Unsere Teilnehmer:innen werden ein Jahr intensiv auf diese anspruchsvolle Zertifizierung vorbereitet. Unser Ausbildungsprogramm ist darauf ausgerichtet, Mensch-Hund-Teams optimal auf ihre zukünftige verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten. Wir vermitteln nicht nur das notwendige theoretische Wissen und praktische Können, sondern legen auch großen Wert auf die Entwicklung einer starken und vertrauensvollen Beziehung zwischen Hund und Hundeführer:in.

Fazit: Österreich nimmt im Bereich der Therapiebegleithunde eine Vorreiterrolle ein. Die einheitliche Regelung durch akkreditierte Ausbildungsstätten und die staatliche Zertifizierung durch das Messerli-Institut garantieren einen hohen Qualitätsstandard und das Wohl der Klient:innen. Dieser strukturierte Ansatz schafft Vertrauen und unterstreicht die Professionalität des Einsatzes von Therapiebegleithunden in verschiedenen therapeutischen Bereichen.